Bis vor 1860 gab es die Edelkrebse praktisch in jedem Wiesengraben. Doch dann zog die „Krebspest“ durch ganz
Europa und vernichtete, bis auf kleine Restbestände, alle einheimischen Krebse.

Eingeschleppt wurde die Krankheit durch Amerikanische Krebse, die teilweise resistent dagegen sind. So konnten sich die amerikanischen Arten wie der Kamberkrebs in unseren Gewässern ausbreiten, während der einheimische Edelkrebs fast ausgestorben ist. Heute kommen Europäische Edelkrebse fast nur noch in geschlossenen Gewässersystemen wie Baggerseen, Kies- und Schottergruben oder Fischteichen vor.

Was kann man also tun, um unsere einheimischen Edelkrebse zu retten? Ganz einfach – die amerikanischen Krebse aufessen! Genau das planen wir mit unseren Aktionen „Artenschutz durch Aufessen“. Zunächst erfahren wir Wissenswertes über die Edelkrebse, im Anschluss geht es den eingewanderten Krebsen an den Kragen – oder besser gesagt den Panzer. Das schmeckt nicht nur, sondern hilft auch, unsere Edelkrebse zu schützen. Eine kleine Einführung, wie man die Schalentiere am besten „knackt“, ist natürlich inklusive!

Aktion Artenschutz durch Aufessen

Termin 1: 20. Juli: Tauritzmühle, Speichersdorf
gemeinsame Veranstaltung mit Gemeinde Speichersdorf, TEGOF und Bezirk Oberfranken
Nähere Infos folgen!

Termin 2: 10. November, Gasthof Prinzregent Luitpold, Waldsassen
Vortrag von Edelkrebs-Züchter Michael Bäuml, anschließend gemeinsames Kamberkrebs-Essen
Infos und Tickets ab August unter Tel. 09631/88-426 oder Email info@erlebnis-fisch.de
Anmeldung unbedingt erforderlich, begrenzte Platzzahl!

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